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Herkunft

Wir kennen den Weg unserer Kakaobohnen – von ihrem Ursprung bis in die Chocolaterien. Denn wir sind überzeugt: Nur so lässt sich höchste Schokoladenqualität erreichen. Und die steht für uns immer im Mittelpunkt.

Herkunft und Anbau des Kakaos

Begleiten Sie uns auf eine Reise zu den Ursprüngen unserer Schokolade. Wir versprechen Ihnen: Sie werden danach jedes Stückchen noch intensiver geniessen.

Unser wichtigster Rohstoff

Bester Kakao

Für die beste Schokolade braucht es den besten Kakao. Und für diesen gut gepflegte Kakaobäume. Um sie zu finden, senden wir regelmässig unsere Scouts in die Regenwälder des Kakaogürtels. Nur hier herrschen ideale Bedingungen: ein ganzjährig feucht-tropisches Klima. Fruchtbare Böden. Und indirekte Sonneneinstrahlung. Denn die Früchte gedeihen am besten im Schatten von Bananenstauden, Ölpalmen oder Mahagonibäumen.

Kleine Anbauflächen

Herausragende Terroirs

Zu den wichtigsten Herkunftsländern unserer Kakaobohnen zählen Costa Rica, Ecuador, Trinidad, Brasilien, Ghana, Madagaskar und Indien. Dort konnten wir nach intensiver Recherche lokale Partnerinnen und Partner finden, die unsere Passion für Spitzenqualität teilen. Menschen, die sich täglich auf ihren kleinen Parzellen und Landgütern den Kakaobäumen und ihren Früchten widmen. Und Familien, die seit Generationen ihre Erfahrungen weitergeben und mit viel Hingabe ihren Besitz kultivieren.

Liebevoll kultiviert

Die Kakaofrucht

Der Kakaobaum ist ein empfindliches Gewächs. In den ersten Jahren tragen viele Bäume noch nicht. Erst mit der Zeit blühen sie richtig auf. Aber nicht jede Blüte wird auch zur Frucht. Aus 10 000 Blüten entwickeln sich gerade einmal 50 Früchte, die wir für unsere Schokolade verwenden können. Knapp sechs Monate später werden die reifen Kakaofrüchte geerntet – je nach Standort und Pflege auch über einen längeren Zeitraum.

Verarbeitung des Kakaos

Die Verarbeitung der Kakaofrucht ist ein aufwändiger Prozess. Insgesamt sind vier Arbeitsschritte nötig, um aus den bunten Kakaofrüchten trockene Bohnen zu gewinnen. Abgefüllt in Jutesäcke wird die kostbare Fracht so ressourcenschonend wie möglich in unser Kakaodepot in der Schweiz transportiert.

Ernten

Bunte Farbenpracht

Zwei- bis dreimal im Jahr ernten die Kleinbäuerinnen und -bauern die Kakaofrüchte. Ihre geübten Augen erkennen genau, wann die Früchte reif sind. Grösse und Farbe sind wichtige Indizien. Vor allem aber: ein leichter Glanz auf der Oberfläche. Auch langjährige Erfahrung ist von Nutzen. Stimmt die Qualität, trennen Helferinnen und Helfer die Früchte vorsichtig mit einer Machete oder Schere vom Baum.

Ernten

Jede Frucht ist kostbar

Selbst auf kleinen Plantagen von der Grösse eines Fussballfelds zieht sich die Ernte über mehrere Wochen. Um die Kakaofrüchte von den Bäumen zu schneiden, ist immer noch Handarbeit gefragt. Der Stamm des Kakaobaums darf nicht verletzt werden. Im Durchschnitt trägt ein Baum circa 50 Früchte pro Jahr. Das ergibt 10 bis 12 Tafeln dunkle Schokolade.

Öffnen

Das Knacken der Frucht

Nach der Ernte wird die Schale der frischen Früchte geöffnet. Meistens geschieht das noch auf der Farm. Danach werden mit den Fingern die ca. 40 Kakaosamen herausgelöst. Sie stecken in einem geleeartigen weissen Fruchtfleisch, das ähnlich wie Litschis schmeckt: leicht säuerlich, herrlich frisch und fruchtig. An Schokolade denken hier nur wenige.

Fermentieren

Vom Samen zur Bohne

Für den späteren Geschmack der Schokolade ist die Fermentation entscheidend. Dazu werden die feuchten Kakaosamen in kaskadenartig aufgebaute Holzkisten gegeben und immer wieder gewendet, um die biochemischen Prozesse zu unterstützen. Nach und nach trocknet das Fruchtfleisch aus und die Samen beginnen zu gären. Ein komplexer Vorgang, in dem Enzyme die Aromen, aber auch die Violett- beziehungsweise Braunfärbung beeinflussen – und währenddessen aus Kakaosamen Kakaobohnen werden.

Fermentieren

Die feinen Unterschiede

Insgesamt dauert die Fermentation zwischen zwei und sieben Tagen. Während dieser Zeit steigt die Temperatur in den Holzkisten auf 45 bis 50 Grad. Immer wieder überwachen Experten den Fermentationsprozess und passen ihn zielgerichtet an. Am Ende müssen die Kakaobohnen allen sensorischen und qualitativen Ansprüchen genügen, die wir an sie stellen.

Trocknen

Der letzte Schliff

Bevor die Kakaobohnen ihren Weg ins Glarnerland antreten, werden sie schonend getrocknet. Und zwar ganz klassisch auf Holztischen in der tropischen Hitze. Fünf bis sieben Tage sind nötig. Dann beträgt der Feuchtigkeitsgehalt die geforderten 7 %. Mit anderen Worten: Sie sind reisefertig. Bis zuletzt werden die Bohnen regelmässig gewendet und immer wieder kontrolliert. So lange, bis sie den typischen, bitter-säuerlichen Kakaogeschmack und ihre schokoladenbraune Farbe erhalten.

Transportieren

Reiseziel: Schweiz

Nach einer letzten Qualitätskontrolle vor Ort werden die Kakaobohnen in Jutesäcke gefüllt. Danach geht es im Schiffscontainer nach Europa. In unserer kleinen Schokoladenfabrik angekommen, werden die Bohnen ein weiteres Mal umfassend untersucht. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Sensorik, die Fettzusammensetzung und den Feuchtigkeitsgrad. Erst nachdem unser Labor das «go» gibt, dürfen die Kakaobohnen weiterverarbeitet werden.

Unsere Partner

Mit unseren Partnerinnen und Partnern verbindet uns vor allem eins: die Leidenschaft für höchste Qualität. Da liegt es nahe, dass sich im Verlauf der Jahre die ein oder andere Freundschaft entwickelt hat. Freundschaften, die wir gern mit Ihnen teilen. Besuchen Sie mit uns gemeinsam die Plantagen, Haine und kleinen Betriebe.

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Viviana Rayo Sanchéz, Kakaobäuerin aus Costa Rica

«Dieser Wald. Dieses Land der Bribri. Das ist der Ursprung des Kakaos. Sein Zuhause.»

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Fabio Francone, Haselnussproduzent aus dem Piemont

«Uns wurde auch in schwierigen Erntejahren volles Vertrauen geschenkt.»

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Werner Schenk, Milchbauer aus dem Thurgau

«Die Schönheit der Schweiz haben wir auch unseren Kühen zu verdanken.»

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Unsere Kakaosorten

Unseren Kakao beziehen wir rund um den halben Globus – von Costa Rica bis Madagaskar. Auch wenn alle Länder entlang des Kakaogürtels ein vergleichbares Klima aufweisen, entwickeln die Kakaofrüchte doch unvergleichliche Aromen und Geschmacksprofile.

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Criollo

Criollo wird häufig als die Königin unter den Kakaofrüchten bezeichnet. Ihre Bohnen zählen aufgrund des geringen Ertrags zu den begehrtesten der Welt. Unsere Criollos stammen ausschliesslich aus zwei Anbauregionen: dem Tal von Sambirano auf Madagaskar und aus der Gegend um Upala in Costa Rica. Beide Terroirs bieten der Edelkakaosorte ein optimales Umfeld. Behutsam fermentiert und getrocknet, verleihen Criollo-Bohnen der Schokolade einen intensiven Kakaogeschmack, gepaart mit Zitrus- und fruchtigen Beerennoten.

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Trinitario

Unser zweiter Edelkakao ist der Trinitario. Wir erhalten die Sorten aus denselben Regionen Madagaskars und Costa Ricas, aus denen wir Criollo importieren. Aber auch aus Indien, Brasilien und seiner ursprünglichen Heimat Trinidad. Unser Trinitario aus Trinidad kommt aus Gran Couva. Auf traditionelle Weise fermentiert und langsam getrocknet, ergeben die Bohnen eine authentische Single Origin Schokolade mit reichhaltigem Kakaogeschmack und Nuancen von Edelholz. In Brasilien wenden die Kakaofarmer die Cabruca-Methode an. Sie achten auf nachhaltigen Bioanbau im Schatten des Regenwaldes. Und bewahren so das natürliche Ökosystem.

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Amelonado

Amelonado zählt zu den beliebten, etwas leichter kultivierbaren Sorten. Ursprünglich im brasilianischen Amazonas beheimatet, wachsen die grünen und gelben Kakaofrüchte heute auch auf dem afrikanischen Kontinent. Unser Amelonado stammt ausschliesslich aus Ghana. Sein hocharomatisches und typisches Geschmacksprofil verdankt er nicht nur dem fruchtbaren Klima der Central Region, sondern auch den erfahrenen Kakaobäuerinnen und -bauern vor Ort.

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National

Die Sorte National – auch bekannt unter dem Namen «Arriba» – ist der Stolz Ecuadors. Sie gehört wie Criollo und Trinitario zu den traditionellen Kakaogewächsen und findet unter anderem in unserer herkunftsreinen Single Origin Ecuador Verwendung. Die Bohnen dafür stammen aus der Provinz Los Rios, einem wasserreichen Terroir westlich des Andenhauptkamms. Hier im ecuadorianischen Regenwald gedeiht die Sorte National besonders gut. Sie schmeckt leicht bitter und kombiniert die intensive Kakaonote mit milden, blumigen Aromen.

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Imperial College Selection

Unter dem Begriff «Imperial College Selection» (ICS) werden verschiedene aromareiche Kakaovarianten verstanden, die Dr. F. J. Pound in den 1930er Jahren selektiert und ausführlich beschrieben hat. Genau genommen ist es keine eigene Kategorie, sondern eine Auswahl edelster Kakaosorten. Die Kakaobäuerinnen und -bauern bewirtschaften die ICS auf den Estates von Gran Couva. Wir kaufen den Kakao, der durch seine fruchtig-blumigen Aromen und ausgewogenen Noten überzeugt, direkt bei der lokalen Montserrat Kooperative.

Nachhaltigkeit – mehr als ein Projekt

Nachhaltigkeit ist für uns eine Haltung – kein Lippenbekenntnis. Deshalb setzen wir auf langfristige Partnerschaften, eine transparente Lieferkette vom Kakaoanbau bis in die Chocolaterie sowie auf Zertifizierungsprogramme.

Nachhaltigkeit

Für die Menschen. Und den Planeten

Die Beziehungen zu unseren Kakaobäuerinnen und -bauern liegen uns besonders am Herzen. Von ihnen erhalten wir unser wichtigstes Gut: die Kakaobohne. Immer wieder besuchen wir die Anbauregionen – oft mit Mitgliedern unseres Management-Boards. Einige Kakaobäuerinnen und Bauern kennen wir persönlich. Andere über unsere Partner vor Ort. Das festigt die Beziehungen, die wir gemäss unserer Nachhaltigkeitsstrategie weiter ausbauen wollen.

Nachhaltigkeit

Besuche vor Ort

Unsere Besuche in den Anbauregionen sind ein wichtiger Baustein. Nur so können wir unser Versprechen halten: die gesamte Lieferkette von der Kakaobohne bis in die Chocolaterie zu kontrollieren. Ohne Auditierung liessen sich unsere Erwartungen und Vorgaben nicht überprüfen – und auch die Qualität der Kakaobohnen nicht gewährleisten. Unser Grundsatz lautet: Wir gehen keine Partnerschaften ein, bevor wir die Produzentinnen und Produzenten in Augenschein genommen haben. Dabei sind auch soziale und ökologische Aspekte für uns relevant.

Nachhaltigkeit

Zusammenarbeit

In den letzten Jahren haben wir unsere Zusammenarbeit mit lokalen Partnern weiter vertieft. In Costa Rica entstand gemeinsam mit einem Kakaoproduzenten eine Baumschule. Im Rahmen dieses Nachhaltigkeitsprogramms geben wir resistente Setzlinge zum Selbstkostenpreis an die Kakaobäuerinnen und Kakaobauern weiter. So stärken wir langfristig die Kakaoproduktion.

Nachhaltigkeit

Tradition plus Innovation

Nachhaltigkeit hat kein Enddatum. Sie ist eine Verpflichtung. Deshalb unterstützen wir vernünftige Entwicklungen über einen längeren Zeitraum hinweg: zum Beispiel die Cabruca-Anbaumethode. Hierbei handelt es sich um ein brasilianisches Agroforstsystem, in dessen Rahmen Kakao unter dem natürlichen Schatten eines Mischwaldes kultiviert wird. So wird das ursprüngliche Ökosystem über Generationen erhalten.

Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Wachstum

Für uns stehen immer Mensch und Umwelt im Mittelpunkt. Heute. Morgen. Und übermorgen. Deshalb versuchen wir langfristige Verträge mit unseren Lieferanten zu schliessen. Deshalb verwenden wir ausschliesslich Butter und Milch aus der Schweiz. Und deshalb nutzen wir die Abwärme unserer Kühlanlagen und versorgen unsere Schokoladenmanufaktur mit Energie aus 326 Photovoltaik-Modulen. Damit wir auch in Zukunft mit Ihnen die Freude an Schokolade teilen können.

Von der Herkunft bis zum Genuss

Seit Generationen teilen wir unsere Leidenschaft für frische Schokolade. Entdecken Sie unsere Geschichte, unsere Innovationen und das authentische Handwerk unserer Chocolatiers.

Über uns

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Die Schweizer Alpen sind unsere Heimat – die Welt ist unser Gast. Entdecken Sie, woher wir kommen. Warum uns Innovation so wichtig ist. Und lernen Sie die Menschen hinter Läderach kennen.

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Elias Läderach ist der einzige Schweizer Chocolatier, der den Titel «World Chocolate Master» tragen darf. Erleben Sie seine preisgekrönten Kreationen und erfahren Sie mehr über seine aktuellen Projekte.

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Der erlesene Geschmack unserer Schokoladenkreationen liegt uns besonders am Herzen. Darum machen wir sie täglich frisch und bringen sie so schnell wie möglich zu Ihnen. So schnell, dass Sie die Frische mit allen Sinnen wahrnehmen können.

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